Verabschiedung der Pensionisten 2017

Am Mittwoch, 19.07.2017 wurden in der Aula der GS Pettendorf  21 Lehrkräfte und Verwaltungsangestellte feierlich in den Ruhestand verabschiedet. Der fachliche Leiter der Staatlichen Schulämter im Landkreis und in der Stadt Regensburg, Schulamtsdirektor Heribert Stautner  begrüßte neben Rektorin Martina Aschenbrenner die Vorsitzenden des Personalrats in der Stadt Regensburg, Frau Brigitte Eisenhut und im Landkreis, Frau Astrid Schels.(zum Vergrößern bitte Bild anklicken!)

Mehr als 840 Lehrerdienstjahre hätten sich hier versammelt, so Heribert Stautner. Jahrzehnte des sich Kümmerns, der Zuwendung, der Begleitung bei der Persönlichkeitsbildung junger Menschen, aber auch der Organisation, der Planung von Lernprozessen, der eigenen Fort- und Weiterbildung. Heribert Stautner zeichnete zunächst Stationen und Veränderungen im Lehrerleben aus über 40 Dienstjahren nach. Er erinnerte an die großen Klassenstärken, sich ständig verändernde pädagogische Strömungen, aber auch an die Herausforderungen, die sich aus den zunehmenden Ansprüchen der Gesellschaft an Unterricht und Erziehung gegenüber den Lehrkräften ergäben. Die Herausforderungen der demographischen Veränderungen würden auch große Veränderungen im gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und im schulischen Bereich nach sich ziehen, die es zukünftig zu bewältigen gelte. Gleichzeitig wies er aber auch auf die positiven Veränderungen hin, die nicht zuletzt durch den konsequenten Einsatz der Berufsverbände erreicht wurden, z.B. die Reduzierung der Klassenstärken, die funktionslosen Beförderungsämter A12+Amtszulage und seit Juli2013 erstmals Studienräte im Grund- bzw. Mittelschuldienst A13. Vielfach seien Rahmenbedingungen notwendigerweise verbessert worden – dennoch sei die Arbeit dadurch insgesamt nicht einfacher geworden und in vielen Bereichen noch dringend verbesserungswürdig. „Lehrkräfte haben einen Beruf gewählt, bei dem sie Kinder durch Vorbild, schülerorientierte Unterrichtsgestaltung und durch warmherzige, freundliche Zuwendung auf dem Weg zur Persönlichkeitsfindung begleiten dürfen.“ sagte er. Diese Stabilisierung der jungen Menschen sei vor allem in der heutigen Zeit der Unruhe und Verunsicherung durch ständige immer rascher aufeinander folgende Veränderungen eine gesellschaftlich äußerst wichtige Aufgabe die auch der entsprechenden gesellschaftlichen Anerkennung bedürfe. Er zollte große Anerkennung für die Bewältigung der Belastungen durch die pädagogische Arbeit und sprach den besonderen Dank des Schulamts und der Regierung für das langjährige berufliche Engagement aus. Besonders hob er in diesem Zusammenhang auch die Tätigkeit und die Leistung der Verwaltungsangestellten an den Schulen hervor, ohne die „unsere Schulen oftmals nicht laufen würden“ – er bezeichnete sie als das „Aushängeschild der Schulen, als erste Ansprechpartner für alle Kontakte und als Seele der Schulen“.

Die Vorsitzende des Personalrats im Landkreis Regensburg, Frau Astrid Schels, sprach für beide Personalräte die Anerkennung für die Lebensleistung der verdienten PädagogInnen und Mitarbeiterinnen aus. Nach Überreichung der Urkunden ergab sich noch Gelegenheit für einen Gedankenaustausch in zwangloser Atmosphäre.

 

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